Der Patentbrowser sei das ideale Werkzeug für die schnelle Patentrecherche im Bereich Druck, Papier & Graphisches Gewerbe, heißt es in der Meldung weiter. Wer sich schon mit der Recherche nach Patenten im Internet auseinandergesetzt hat, der kennt vielleicht die eine oder andere Online-Datenbank, mit ihren Vor- und Nachteilen. Was aber, wenn man gar nicht oder nur selten nach Patenten recherchiert hat? Mühsam müssen die Datenbanken wiedergefunden werden, die letzte Recherche ist vermutlich vergessen, ebenso wie der Hinweis wo z.B. wie eine Rechtsstandsinformation zu erhalten war. Wer regelmäßig in Online- Datenbanken recherchiert, kennt auch ihre Probleme: Sessions laufen ab, die Recherche muss von vorn begonnen werden, einmal gefundene relevante Treffer lassen sich nicht ohne weiteres abspeichern und man greift zu Stift und Papier, um sich noch schnell die Patentnummer zu notieren. [...]
Quelle: www.druckspiegel.de, 01.08.2008, http://www.druckspiegel.de/news/show/produkt-news/6332
Hartmut Schauerte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie,
informiert sich bei Dr. Dierk-Oliver Kiehne über den Patentguide 2006.
Patentinformationen zählen zu den wertvollsten Informationsressourcen eines Unternehmens.
Neben den eigenen Patenten sind dabei die Informationen aus Patenten von Wettbewerbern oder
Technologieführern bares Geld wert. Die Schwierigkeit liegt in der Verfügbarkeit der richtigen
Information an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit.
Der Patentguide 2006 ist eine i.R. des WissensMedia-Projekts „PreBIS“ entwickelte Recherchesoftware,
welche die kostenfreien Angebote von DPATISnet, esp@cenet und USPTO nutzt, um die benötigten Patentinformationen
und Patentschriften in die Wissensbasis eines Unternehmens zu holen.
Es ist möglich, die Rohdaten einer Patentrecherche durch eine strukturierte Ablage aufzubereiten und
beispielsweise statistische Analysen oder grafische Darstellungen über das Analyse-Modul Patent-Strategist
vorzunehmen. Anmeldungen können über Jahre verfolgt werden, IPC-Klassen analysiert und grafisch
aufbereitet werden, strategische Informationen über Trends und Wettbewerber, aktuelle Entwicklungen
der Konkurrenten eingesehen werden.
Forschungs- und Entwicklungsprojekte zählen für ein Unternehmen zu kostenintensiven und gleichzeitig
riskanten Projekten, da ein finanzieller Erfolg nicht vorab sicher einkalkuliert werden kann. Eine Auswertung
von Patentinformationen liefert dabei einen Teil der Informationen, auf Basis derer eine Entscheidung
getroffen werden kann, ob ein Forschungs- oder Entwicklungsprojekt voraussichtlich Erfolg bringen
wird. Verdichtete Informationen vereinfachen Aufnahme und Interpretation der Sachverhalte. Im
Fall einer Investitionsentscheidung sind beispielsweise Schaubilder über die Anzahl der Patentanmeldungen
in einem Technologiebereich oder eine Analyse der Anmeldezahlen eines Wettbewerbers abrufbar.